Jugendhilferecht im Überblick  

Zur Änderung des Familiennamens eines unter pflegeelterlicher Vormundschaft stehenden Kindes

Verwaltungsgericht (VG) Aachen, Urteil vom 29. August 2006 – 6 K 1114/06

Der Familienname des Pflegekindes ist dem der Pflegeeltern nach § 3 Abs. 1 NÄG bereits dann anzugleichen, wenn dies das Wohl des Kindes fördert und überwiegende Interessen an der Beibehaltung des Namens nicht entgegenstehen.

Das namensrechtliche Band zwischen nichtehelichem Kind und leiblicher Mutter ist bei Kindern, die unter pflegeelterlicher Vormundschaft aufwachsen, von geringer Festigkeit.

Eine Mutter, die, wie die Notwendigkeit der Errichtung einer Vormundschaft erweist, ihrer Elternverantwortung nicht gerecht wird, kann sich auf ein eigenes, ins Gewicht fallendes namensrechtliches Interesse am Fortbestand des Kindesnamens nicht berufen, weil dieses Interesse rechtlich in ihrer Elternverantwortung begründet ist. (Leitsätze des Bearbeiters)

Fundstelle: juris

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