Jugendhilferecht im Überblick  

 

Zur Zustimmung der Mutter zur Inobhutnahme ihres neugeborenen Kindes durch das Jugendamt nach § 42 SGB VIII

Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt, Beschluss vom 21. Dezember 2011 - 2 UF 481/11

Willensbildung der Personenberechtigten; diese kann nicht darin gesehen werden, dass das Kind letztlich widerstandslos unter Aufgabe des aktuellen Protests an Jugendamtsmitarbeiter übergeben wird.

Zur Wahrung eines rechtsstaatlichen Verfahrens ist es unabdingbar, nach der Mitnahme von Kindern bei der Inobhutnahme das allein zur Entziehung der elterlichen Sorge berufene Familiengericht förmlich anzurufen, wenn die Kinder nicht im genannten Sinne freiwillig übergeben worden sind, die Zustimmung widerrufen wird und/oder die Personensorgeberechtigten die Kinder herausverlangen.

Die im Rahmen des Sorgerechtsentzugs gemäß § 1666, 1666 a BGB für notwendig erachtete Trennung neugeborener Kinder von der Mutter kann nicht damit begründet werden, dass es der Mutter nicht gelungen ist, ihre psychische Gesundheit nachzuweisen.

Fundstelle: juris

 

zurück zur Übersicht

 

 


Das aktuelle Heft:

   
   das aktuelle Heft
 


Medienpädagogik in der Jugendhilfe

mehr zum Thema ...
Inhaltsverzeichnis...
Editorial...
Probeabo....


>>Die Medienbox<<

     
   

Hier finden Sie eine Zusammenstellung aktueller Fachmedien
Schauen Sie unter

     
 

Buchtipp des Monats

 

kurz vorgestellt