Jugendhilferecht im Überblick  

 

Zum Anspruch von Pflegeeltern auf Erstattung von Aufwendungen zu einer angemessenen Alterssicherung

Verwaltungsgericht (VG) Münster, Urteil vom 22. Juli 2014 – 6 K 2518/13

 

Als mögliche Vorsorgeformen einer angemessenen Alterssicherung der Pflegeperson gemäß § 39 Abs. 4 Satz 2 SGB VIII kommen neben einer freiwilligen Versicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung insbesondere sogenannte zertifizierte Altersvorsorgeverträge in Betracht. Dabei handelt es sich um vom Gesetzgeber als förderungswürdig anerkannte Vorsorgearten, wie etwa Banksparpläne, Aktienfondsparpläne, gefördertes Wohneigentum sowie die »Riester-Rente«. Die Aufwendungen zu einer angemessenen Alterssicherung sind bei zwei Pflegekindern nicht nur für das erste Pflegekind, sondern pro Pflegekind zu übernehmen. Handelt es sich bei der »Pflegeperson« i.S.d. § 39 Abs. 4 Satz 2 SGB VIII um Pflegeeltern (Pflegemutter und Pflegevater) haben beide einen Anspruch auf hälftige Erstattung nachgewiesener Aufwendungen zu einer angemessenen Alterssicherung. (Leitsätze des Bearbeiters)

Fundstelle: juris

 

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