Thema 

 


Bedingungen des Aufwachsens – gesellschaftliche Entwicklungen und ihre Relevanz für die Lebensphase Jugend

Nora Gaupp und Anne Berngruber

Gesellschaftlicher Wandel zeigt sich besonders deutlich in den Lebensrealitäten junger Menschen: So wandelt sich der gesellschaftliche Blick auf die Lebensphase Jugend, verändern sich Rahmenbedingungen des Aufwachsens junger Menschen und entwickeln Jugendliche und junge Erwachsene selbst immer wieder ein neues Selbstverständnis und Lebensgefühl. Jugendpolitik und Jugendarbeit sind darauf verwiesen, diese zeitabhängigen Kontexte zu beachten, wollen sie die Rahmenbedingungen des Aufwachsens junger Menschen im Sinne der Formel »Jugend ermöglichen« positiv gestalten.

1. »Jugend ermöglichen« – eine zentrale Forderung des 15. Kinder- und Jugendberichts

Jugend nicht nur als individuell zu gestaltende, sondern auch als gesellschaftlich und politisch gerahmte Lebensphase zu betrachten, beschreibt einen der zentralen Gedanken des 15. Kinder- und Jugendberichts (BMFSFJ 2017). Jugendliche gestalten ihr Leben nicht in einem luftleeren Raum. Vielmehr finden sie sich vielfältigen zeitabhängigen politischen, rechtlichen, demografischen, ökonomischen, technischen und sozialen Bedingungen gegenüber, mit denen sie umgehen müssen und die ihnen Handlungsspielräume eröffnen oder verschließen.

Aufgabe von Jugendpolitik bzw. implizit auf das Jugendalter bezogenen Politiken anderer Ressorts (etwa der Gesundheits-, Medien-, Bildungs- oder Arbeitsmarktpolitik) ist es somit, diese Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass Jugendliche und junge Erwachsene gerechte Bedingungen für ihr Aufwachsen vorfinden und die Herausforderungen dieser Lebensphase gut bewältigen können. Der 15. Kinder- und Jugendbericht formuliert diese gesellschaftliche Aufgabe mit der Formel »Jugend ermöglichen«.

Den vollständigen Beitrag finden Sie im aktuellen Heft der Jugendhilfe.

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