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Suchtmittelkonsum und substanzbezogene Störungen in der Jugend

Christel Zenker

Der Konsum legaler und illegaler Drogen in der Jugend ist überwiegend als vorübergehendes Risikoverhalten einzustufen. Riskante Konsummuster oder Suchtstörungen entwickeln sich, wenn die Jugendlichen durch psychosoziale Risikofaktoren belastet sind und der Konsum als Lösungsstrategie anders nicht beherrschbarer Erfahrungen eingesetzt wird. Neben sozialen Problemen, sind ein deprivierendes Familienklima, süchtige Eltern und Gewalterfahrungen die Ursache für die mangelnde Resilienzentwicklung dieser Kinder und Jugendlichen. Sie fallen durch dissoziales, süchtiges Verhalten sowie weitere psychische Störungen, z.B. posttraumatische Belastungsstörungen, auf und bedürfen deshalb einer multifokalen Behandlung. Während die universelle Prävention gute Erfolge zeigt, müssen, dem Bedarf dieser belasteten Kinder und Jugendlichen angemessen, ambulante und stationäre Betreuung und Behandlung flächendeckend, strukturell und konzeptionell ausgebaut werden.

1. Einleitung

Der Drogenkonsum in einer Gesellschaft wird von sozio-kulturellen Faktoren beeinflusst, die zeitlichen Änderungen unterliegen. Drogen sind psychoaktive Substanzen; der Begriff umfasst legale wie illegale Drogen. Ihr Konsum, Missbrauch und sich daraus entwickelnde Probleme und Störungen beginnen ganz überwiegend in der Jugend und haben vielfältige Ursachen. Drogenkonsum ist als vorübergehendes Risikoverhalten einzustufen, wenn, wie etwa in der Pubertät, Drogen helfen, psycho-soziale Anforderungen zu bewältigen, für die die zur Verfügung stehenden Fähigkeiten (noch) nicht ausreichen.

Zwischen Gebrauch und Missbrauch von Suchtstoffen sind die Grenzen bei Jugendlichen fließend.

Den vollständigen Beitrag finden Sie im aktuellen Heft der Jugendhilfe.

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