Thema 

 



Jugend und gesellschaftliche Ausgrenzung

Jugendliche im Kontext von Klasse, Transnationalität und Migration

Holger Schoneville und Werner Thole

Wenn heute über die Frage gesellschaftlicher Ausgrenzung1 der Jugend nachgedacht wird, plädieren gute Gründe dafür, dieses Nachdenken gleich mehrfach zu irritieren. Die nachfolgend verfolgte These ist, dass die Rede von »der Jugend« als eine homogene, durch generationale Ordnung hergestellte, gesellschaftliche Gruppe theoretische Probleme provoziert und der empirischen Wirklichkeit nicht gerecht wird. Beide Hinweise plädieren dafür, die unterschiedlichen Lebensrealitäten von Jugendlichen sensibler wahrzunehmen als es zuweilen in politischen und öffentlichen Diskursen der Fall ist.

Aktuell votieren gute, leicht nachvollziehbare Gründe dafür, Jugend nicht mehr lediglich auf den nationalstaatlichen Kontext der Bundesrepublik Deutschland fokussiert zu betrachten. Eine eindeutige Konzentration auf deutsche Jugendliche oder gar die deutsche Jugend greift – wenn nicht schon seit den 1920er-Jahren, dann doch zumindest spätestens jetzt – zu kurz. In den vergangenen Jahren sind insbesondere zwei transnationale Phänomene zu erwähnen, die eine solche Konzentration als nicht mehr plausibel erscheinen lassen. Jedoch nicht nur in diesen Aspekten, auch in den Gestaltungen von jugendlichen Lebenswelten sind darüber hinaus Gründe zu erkennen, die raten, von Jugend immer im Plural zu sprechen.

Den vollständigen Beitrag finden Sie im aktuellen Heft der Jugendhilfe.

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