Thema 

 


Das Lern- und Arbeitsverhalten von Schülern und Schülerinnen und die wechselseitigen Dynamiken im schulischen Kontext

Katharina Kanitz/Nina Preis

Schule ist ein Ort der Bildung und Erziehung, in dem Schüler und Schülerinnen sowie Lehrkräfte die zentralen Akteure sozialen Handelns sind. Zugleich bestimmt die Institution Schule den Handlungsrahmen für ihre Akteure sowie die darin stattfindenden Unterrichts- und Lernprozesse. Empirische Untersuchungen, die die institutionellen Bedingungen des Aufwachsens und Lernens sowie mögliche sozialisatorische Effekte der Schule in den Blick nehmen, richten ihre Aufmerksamkeit auf unterschiedliche Aspekte pädagogischen Handelns als auch auf schulische Interaktionsprozesse. Insbesondere die interaktionistische Sozialisationsforschung legt ihren Fokus auf die Mikroprozesse in Schule und Unterricht sowie auf die Ausgestaltung von Lehr- und Lernprozessen. Studien, die die Perspektive der Schüler und Schülerinnen auf Schule und Unterricht in den Fokus stellen, können sozialisatorisch bedeutsame Auswirkungen innerhalb des Schüler-Lehrer-Verhältnisses aufzeigen. Damit kommt sowohl der Schule als gesellschaftliche Institution sowie den Lehrkräften als Vertreter dieser Institution eine Bedeutsamkeit zu, die Einfluss auf das Lern- und Arbeitsverhalten im Unterricht von Schülern und Schülerinnen haben.

Das Thema des vorliegenden Beitrags diskutiert das Lern- und Arbeitsverhalten von Jugendlichen im schulischen Kontext. Im Fokus steht dabei die Frage, wie sich die Dynamiken des Schüler-Lehrer-Verhältnisses im schulischen Alltag auf das Lern- und Arbeitsverhalten von Schülern und Schülerinnen auswirken können und was dies für die Bedingungen des Aufwachsens bedeutet. Um diese Frage differenziert in den Blick nehmen zu können, wird zunächst das Begriffspaar ›Lern- und Arbeitsverhalten‹ im forschungstheoretischen Rahmen eingeordnet. Daran anschließend werden in einem empirischen Teil des vorliegenden Beitrags Analysen der alltäglichen Interaktionen zwischen Lehrkräften und Jugendlichen vorgestellt. Mit Bezug auf das Schüler-Lehrer-Verhältnis werden dabei insbesondere schulisch-institutionelle Aspekte in den Blick genommen, um so die sozialisatorisch bedeutsamen Mikroprozesse in der Schule und deren mögliche Auswirkungen zu diskutieren.

Den vollständigen Beitrag finden Sie im aktuellen Heft der Jugendhilfe.

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