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Grenzsetzung bei dissozialen, aggressiven Kindern und Jugendlichen

Andreas Dutschmann

Grenzsetzungen bei Kindern und Jugendlichen mit aggressivem Verhalten haben nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn sie besonnen und professionell erfolgen. Zur Handlungsorientierung in schwierigen Situationen wird die »3-mal-3-Strategie« vorgeschlagen.

Sie besteht aus drei Aspekten mit jeweils drei Elementen.

Aspekt 1 bezieht sich auf die Frage, in welchem Handlungsmodus man sich als Pädagoge im Ernstfall befindet: »Hassomodus«, Alltags-/Laienmodus, Profimodus. Dies sensibilisiert für die Frage, ob man aktuell besonnen und professionell handelt. Wenn nein, ist man möglicherweise Teil des Problems.

Aspekt 2 beschäftigt sich mit dem Verhaltenstyp mit dem man es in diesem Moment zu tun hat: Ist das Verhalten gezielt, instrumentell eingesetzt (Typ A), ist es eher erregungsgesteuert (Typ B) oder hat man es mit totalem Kontrollverlust zu tun (Typ C)? Jeder Typ erfordert spezifische, gezielte Lösungsstrategien.

Aspekt 3 fokussiert sich auf die Frage, auf welcher Beeinflussungsebene man den Aggressor erreichen kann, um Wirkungen zu erzielen: Sachliche Diskussion; Kontextsensible, pragmatische Kommunikation; Explizite Kontrolle/Grenzsetzung.


Den vollständigen Beitrag finden Sie im aktuellen Heft der Jugendhilfe.

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